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Gesundheitsförderung im Unternehmen

Die Aufgabe der betrieblichen Gesundheitsförderung liegt im Großen und Ganzen darin, für Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu sorgen, die Arbeitsorganisation und die Arbeitsumgebung gesundheitsfördernd zu gestalten, die MitarbeiterInnen in den gesamten Gesundheitsförderungsprozess zu integrieren und Angebote zur Gesundheitsförderung und zur Persönlichkeitsentwicklung bereitzustellen.

 

Die Berücksichtigung folgender Faktoren ermöglicht es, betriebliche Gesundheitsförderung erfolgreich und nachhaltig zu implementieren. 

  • Partizipation – dazu gehört das aktive Involvieren von Beschäftigten als ExpertInnen für ihre eigene Arbeitsorganisation und für die Gesundheit

  • Integration – betriebliche Gesundheitsförderung soll nicht auf einzelne Maßnahmen reduziert werden, sondern in alle wichtigen Entscheidungen aller Unternehmensbereiche mit einfließen

  • Systematische Durchführung – die wesentlichen Elemente dazu sind die Bedarfsanalyse, Prioritätensetzung, Planung, Durchführung, eine kontinuierliche Evaluierung und Bewertung von Ergebnissen

  • Ganzheitlichkeit – Belastungen sollen reduziert und die Gesundheitspotentiale gestärkt werden. Im Allgemeinen sollen strukturelle Veränderungen und individuumsbezogene Maßnahmen stattfinden (Kriener et al. 2004).